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Geldwäsche: Darmstädter Händler müssen sich auf Kontrollen einstellen (Foto: HEINERTOWN.DE/ André Hirtz)

Geldwäsche: Kontrollen bei Darmstädter Händlern

Darmstadt 06.03.2012

Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Darmstadt werden in den kommenden Wochen auch in der Innenstadt Händler aufsuchen und überprüfen, ob in den Läden die Geldwäsche-Vorschriften eingehalten werden.

 

Ein wichtiges Instrument bei dem Selbstschutz der Händler ist das „Know-your-customer“-Prinzip. Bedeutet: Der Händler muss wissen, mit wem er Geschäfte macht Insbesondere wenn der Kunde Barzahlungen ab 15.000 Euro tätigen will. In diesem Fall muss sich der Käufer gegenüber dem Händler ausweisen, bestimmte Daten müssen erfasst und aufbewahrt werden. Kommt dem Händler ein Geschäft ungewöhnlich oder auffällig vor, ist er verpflichtet, eine so genannte „Geldwäsche-Verdachtsmeldung“ zu machen.

Ob sich die Händler an diese und weitere gesetzliche Vorgaben halten, wird jetzt vom Regierungspräsidium kontrolliert werden. Das Geldwäschegesetz erlaubt der Behörde dabei auch, die Geschäftsräume aufzusuchen, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen. Bei Gesetzesverstößen können Bußgelder die Folge sein.

Über die Homepage des Regierungspräsidiums, www.rp-darmstadt.hessen.de; Stichwort „Geldwäschegesetz“, können sich Unternehmen über ihre Pflichten informieren.

 
 
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