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Insgesamt stehen in Eberstadt Betreuungsplätze für 364 Kinder zur Verfügung. (Foto: HEINERTOWN.DE/Andreas Kelm)

Hier gibt es 80 neue Betreuungsplätze für Grundschüler

Darmstadt 26.11.2014

Darmstadts Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer hat am Dienstag (25.11.) das neu eingerichtete Zentrum für Schulkinderbetreuung im Haus der Vereine in Eberstadt vorgestellt. In den Räumen in der Oberstraße stehen seit Beginn des neuen Schuljahres 80 Betreuungsplätze für Grundschulkinder zur Verfügung.

 

„Im Frühjahr wurde im Stadtteil Eberstadt mit seinen drei Grundschulen Andersen-Schule, Frankenstein-Schule und Ludwig-Schwamb-Schule deutlich, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen zum neuen Schuljahr die Kapazitäten der Schulkinderbetreuung an den Schulen weit übersteigen wird. Da diese Schulen über keine weiteren räumlichen Ressourcen verfügen, gab es hier dringenden Handlungsbedarf“, so Reißer.

Der Ausbau der Betreuung sei auch im Schulkindbereich ein Arbeitsschwerpunkt: „Für die Betreuung von Schülerinnen und Schüler in Grundschulen gibt es zwar keinen Rechtsanspruch wie im Bereich U3 (Krippe) und Ü3 (Kindergarten), der bedarfsgerechte Ausbau dieser freiwilligen Leistung hat jedoch trotz der angespannter Haushaltslage für die grün-schwarze Koalition höchste Priorität“, erläutert Reißer.

Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Sommer 2012 wurden Grundschulen benannt, die bis 2016 eine räumliche Erweiterung erhalten, die einen umfassenderen Ausbau der Betreuungskapazitäten ermöglicht. Es handelt sich um die Erich Kästner-Schule, die Heinrich-Hoffmann-Schule und die Ludwig-Schwamb-Schule. An diesen Schulen ist die Versorgungsquote der Schulkinderbetreuung im Vergleich zu anderen Stadtteilen eher gering, zudem liegen diese Schulen in Stadtteilen mit ungünstigem Sozialindex.

Deshalb liegt dort auch der Ausbauschwerpunkt. Hierbei seien die räumlichen Gegebenheiten ein wichtiger Faktor: „Schülerinnen und Schüler benötigen nicht nur Klassenräume, sondern für den Aufenthalt nach dem Unterricht auch entsprechend ausgestattete Betreuungsräume, die zumeist an der Schule selbst oder im unmittelbaren Umfeld neu eingerichtet werden müssen“, so Reißer. „Wir arbeiten dabei gemeinsam mit Schulen und Jugendhilfeträgern an bedarfsgerechten Lösungen und haben die entsprechenden Finanzmittel im städtischen Haushalt auf 1,2 Millionen Euro verdoppelt. Unser Ziel ist weiterhin eine Versorgungsquote in der Schulkinderbetreuung von 45 Prozent für die gesamte Stadt.“

Die aktuelle Situation im Stadtteil Eberstadt ist zum Schuljahr 2014/2015 wie folgt:
Andersen-Schule: 76 Plätze (Versorgungsquote 44,2 Prozent)
Frankenstein-Schule: 160 Plätze (Versorgungsquote 61,5 Prozent)
Ludwig-Schwamb-Schule: 86 Plätze (Versorgungsquote 33,3 Prozent)
Wilhelm-Hauff-Schule: 42 Plätze (Versorgungsquote 18 Prozent)
Eberstadt gesamt: 364 Plätze (Versorgungsquote 39,4 Prozent)

 
 
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