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Nur ein blauer Trümmerhaufen blieb von der Merck-Pyramide übrig (Foto: HEINERTOWN.DE / Andreas Kelm)

Merck: Die Pyramide ist Geschichte

Darmstadt 24.11.2014

Bei Merck wird derzeit der zentrale Eingangsbereich an der Frankfurter Straße umgestaltet. Nachdem Anfang November das neue Empfangsgebäude eröffnet wurde, steht jetzt die Demontage nicht mehr benötigter Gebäude auf dem Plan: Die bläulich schimmernde Glaspyramide, die seit dem Jahr 1996 als Wahrzeichen und Empfangsgebäude diente, wurde am Samstag (22.11.) abgerissen. Die Merck-Kantine und die Alte Feuerwache sollen bald folgen.

 

Seit Anfang März werden die Gäste bei Merck im neuen Empfangsgebäude auf der Ostseite der Frankfurter Straße begrüßt. Hier ist alles geräumiger, heller und zeitgemäßer als in der Glas-Pyramide, die den hohen Besucherzahlen nach Angabe des Unternehmens nicht mehr gewachsen war. Gedanken, das Glaskonstrukt an anderer Stelle neu zu errichten, habe es gegeben, so ein Sprecher des Unternehmens. Doch dies sei aus technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht sinnvoll zu realisieren gewesen (HEINERTOWN berichtete). Knapp 4 Millionen Euro kostete der Bau der Merck-Pyramide damals.

Der Ort, an dem die Glaspyramide stand, wird eine Freifläche bleiben. Etwas weiter hinten, wo derzeit noch die Merck-Kantine und die Alte Feuerwache stehen, soll bis 2018 das neue Innovationszentrum erbaut werden. Mit diesem Gebäude - so der aktuelle Stand der Planungen – will Merck dann an zentraler Stelle wieder einen neuen „architektonischen Glanzpunkt“ setzen.

 
 
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