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Pfarrerin Mechthild Gunkel übernimmt die vakante Stelle in der evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt-Süd. Damit sind wieder alle Pfarrstellen in den drei evangelischen Kirchen in Eberstadt besetzt. (Foto: EKHN)

Kirche: Warum Pfarrerin Mechthild Gunkel die Eberstädter schon jetzt am Herzen liegen

Darmstadt 24.09.2014

Sie war Friedens- und Flüchtlingspfarrerin, liebt die Kirchenmusik und blickt auch bei Reisen gern hinter die Kulissen. Ab Oktober übernimmt Mechthild Gunkel die Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt-Süd. Am Sonntag (28.09.) wird sie um 11 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes im evangelischen Gemeindezentrum in der Stresemannstraße 1 durch die stellvertretende Dekanin Barbara Themel-Reith eingeführt.

 

Mechthild Gunkel hat nach dem Studium der Kirchenmusik evangelische Theologie in Wuppertal, Hamburg, Berlin und Jerusalem studiert. Ihr Vikariat absolvierte sie in Braunschweig, wo sie anschließend Pastorin in der evangelisch-reformierten Gemeinde war. Ihr Weg führte sie weiter nach Köln. Dort war sie fünf Jahre lang als theologische Referentin in der Bundesgeschäftsstelle der Evangelischen Studierendengemeinde tätig. Nach einer Pfarrstelle in Offenbach wurde sie Flüchtlingspfarrerin in Schwalbach am Taunus, danach Beauftragte für Friedensarbeit in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Ihr Herz, so sagt Gunkel selbst, schlägt schon jetzt für den Süden Eberstadts. Die Mischung der Bewohner verschiedener Herkunft, Religion und Generation findet die in Frankfurt geborene und an der Bergstraße aufgewachsene Theologin, die zuletzt in Offenbach gelebt hat, spannend. „Für die Belange aller eintreten“ will sie. Dabei liegt ihr das Wirken im Stadtteil über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus am Herzen.

Begeistert ist die 54-jährige von den vielen Aktivitäten und Aktiven in Eberstadt-Süd – und zwar sowohl in der Kirchengemeinde als auch im Quartier. An dieser Stelle könne sie gut anknüpfen. Den Familiengottesdienst mit Mittagessen möchte sie unbedingt fortsetzen. Über die Verantwortung für die Kita, in der momentan 120 Kinder in fünf Gruppen betreut werden, freut sie sich. Auch darüber, dass sie in Eberstadt alle Wege mit dem Fahrrad zurücklegen kann, hat sie sich doch bereits in Offenbach in der Initiative „Stadtradeln“ engagiert.

Privat geht Mechthild Gunkel gerne in Programmkinos. Zudem liebt sie es zu reisen und einen Blick über den „Tellerrand“ zu werfen. 2013 erkundete sie zum Beispiel das jüdische Leben in New York. Überdies interessiert sie sich für Themenfelder wie Politik, Soziologie, Psychologie, Geschichte und Kulturanthropologie.

 
 
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